
Das Kabinett stimmte einem entsprechenden Erlass zur Umsetzung des Betäubungsmittelrechts zu, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Geplant ist, das sogenannte "mobile Drug-Checking" zunächst im Umfeld von Veranstaltungen wie etwa Festivals zu erproben. Gesundheitliche Aufklärung über die Risiken des Konsums von Drogen sowie Beratungs- und Behandlungsmaßnahmen sollten dabei eine wichtige Rolle spielen, betonte Landesgesundheitsministerin von der Decken.
Die Verordnung soll voraussichtlich bis Ende Juni in Kraft treten. Im Jahr 2023 hatte der Bundestag eine gesetzliche Regelung zu Drug-Checking-Modellen beschlossen. Die Länder können selbst entscheiden, ob sie Modellvorhaben erlauben.
Diese Nachricht wurde am 03.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
