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Venezuela
Landesweite Proteste vor der geplanten Vereidigung von Präsident Maduro - Oppositionsführerin Machado offenbar festgenommen

In Venezuela haben tausende Menschen gegen die für morgen geplante Vereidigung des autoritärer regierenden Präsidenten Maduro protestiert.

    Oppositionsführerin Machado spricht auf einer Kundgebung gegen die geplante Vereidigung von Präsident Maduro in Venezuela.
    Auch Oppositionsführerin Machado hat sich den Protesten gegen die geplante Vereidigung von Präsident Maduro in Venezuela angeschlossen. (AFP / FEDERICO PARRA)
    Berichten zufolge gingen im ganzen Land Menschen auf die Straße. In der Haupstadt Caracas schloss sich auch Oppositionsführerin Machado den Protesten an. Medienberichten zufolge wurde sie am Rande der Demonstration festgenommen.
    Aus Sicherheitsgründen war Machado nach der Präsidentenwahl im Juli nicht mehr öffentlich aufgetreten. Damals hatte der Oppositionskandidat González den Sieg für sich reklamiert. Die USA und mehrere Länder Lateinamerikas erkennen ihn als Wahlsieger an. Offiziell wurde jedoch der seit fast zwölf Jahren regierende Staatschef Maduro zum Wahlsieger eklärt. 
    González war Anfang September nach Spanien ausgereist und hatte dort politisches Asyl beantragt. Erst kürzlich hatte er angekündigt, er wolle in seine Heimat zurückkehren und sich ebenfalls vereidigen lassen. Allerdings liegt in Venezuela ein Haftbefehl gegen ihn vor.
    Diese Nachricht wurde am 09.01.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.