
Dies widerspreche dem Wählerwillen, sagte Lüders der Deutschen Presse-Agentur. Eine Koalition aus SPD und CDU hätte im Brandenburger Landtag eine Mehrheit von zwei Stimmen - genauso wie SPD und BSW nach der Wahl im September 2024. Inzwischen haben drei BSW-Abgeordnete nach internem Streit die Fraktion verlassen. Daraufhin kündigte Ministerpräsident Woidke die Koalition mit dem BSW. Er lehnt eine vorzeitige Neuwahl ab.
Nach dem Austritt von Finanzminister und Vize-Ministerpräsident Crumbach erklärten auch Verkehrsminister Tabbert und Gesundheitsministerin Müller, dass sie das BSW verlassen. Ihre Arbeit wollen sie zunächst weiterführen.
Woidke will kommende Woche mit der CDU sprechen
Woidke kündigte im Interview mit den "Potsdamer Neuesten Nachrichten" an, er wolle in der kommenden Woche ein erstes Gespräch mit der CDU-Spitze führen. "Wir müssen uns erst in der SPD sortieren, solche Verhandlungen brauchen ja eine gewisse Vorbereitung: Inhalte, Personal, Arbeitsgruppen, die Einbindung der Mitglieder muss geklärt sein." Zu Gesprächen mit der CDU äußerte sich Woidke zuversichtlich, einen klaren Zeitplan nannte er aber nicht.
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Diese Nachricht wurde am 09.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
