
Die Richter sprachen sie des Mordes und der Zugehörigkeit zu einer bewaffneten kriminellen Organisation schuldig. Sie entschieden, dass die rechtsgerichtete Ex-Abgeordneten und Brüder Brazão, zwei ehemalige Polizisten sowie ein Ex-Polizeichef die Ermordung Francos im Jahr 2018 geplant und in Auftrag gegeben hätten. Grund sei gewesen, dass Franco ihren Plänen für eine nachträgliche Legalisierung illegaler Landnahme entgegengestanden habe. Die beiden Haupttäter wurden zu jeweils 76 Jahren Haft verurteilt.
Franco, die auch Stadträtin der brasilianischen Sozialisten in Rio de Janeiro war, wurde damals in ihrem Auto erschossen; auch ihr Fahrer wurde getötet. Ihre Ermordung hatte Proteste in ganz Brasilien ausgelöst und war auch international auf Empörung gestoßen. Der eigentliche Attentäter und ein Komplize waren bereits im Jahr 2024 zu 78 beziehungsweise 59 Jahren Haft verurteilt worden.
Diese Nachricht wurde am 25.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
