
Die Richter sprachen sie des Mordes und der Zugehörigkeit zu einer bewaffneten kriminellen Organisation schuldig. Sie entschieden, dass die rechtsgerichtete Ex-Abgeordneten und Brüder Brazão, zwei ehemalige Polizisten sowie ein Ex-Polizeichef die Ermordung Francos im Jahr 2018 geplant und in Auftrag gegeben hätten. Grund sei gewesen, dass Franco ihren Plänen für eine nachträgliche Legalisierung illegaler Landnahme entgegengestanden habe. Die beiden Haupttäter wurden zu jeweils 76 Jahren Haft verurteilt..
Franco, die auch Stadträtin der brasilianischen Sozialisten in Rio de Janeiro war, wurde am März 2018 in ihrem Auto erschossen; auch ihr Fahrer wurde getötet. Ihre Ermordung hatte damals Proteste in ganz Brasilien gegen die Gewalt im Land ausgelöst und war auch international auf Empörung gestoßen. Der eigentliche Attentäter und ein Komplize waren bereits im Jahr 2024 zu 78 beziehungsweise 59 Jahren Haft verurteilt worden.
Diese Nachricht wurde am 26.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
