
Es sei davon auszugehen, dass die 31-Jährige bereits seit Montag tot sei, als sie im Karakorum-Gebirge von einem Steinschlag getroffen wurde. Die Rettungsaktion sei eingestellt worden. Das Managment wies auf schwierige Bedingungen in rund 5.700 Metern Höhe mit Steinschlag und einem Wetterumschwung hin. Es sei Dahlmeiers ausdrücklicher und niedergeschriebener Wille gewesen, dass in einem Fall wie diesem ihr Leichnam am Berg zurückzulassen sei und niemand beim Versuch einer Bergung sein Leben riskiere.
Die Biathletin hatte während ihrer aktiven Zeit sieben WM-Goldmedaillen gewonnen. 2019 beendete sie im Alter von 25 Jahren ihre Profi-Karriere.
Bundespräsident Steinmeier erklärte, Laura Dahlmeier sei ein Vorbild für ein friedliches, fröhliches und faires Miteinander über Grenzen hinweg gewesen. Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Weikert, nannte sie eine Inspiration für viele, sowohl inner- als auch außerhalb des Sports. Bayerns Ministerpräsident Söder sprach von einer "Königin des Wintersports".
Diese Nachricht wurde am 30.07.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
