Rentenreform
Laut bayerischem JU-Vorsitzende Knoll ist Zustimmung der Jungen Gruppe nicht gesichert

Nach Darstellung des JU-Vorsitzenden in Bayern, Knoll, ist die Zustimmung der Jungen Gruppe im Bundestag zum Rentenpaket der Bundesregierung nicht gesichert.

    Das Foto zeigt in der Mitte ein Rednerpult. Daran hängt das Logo der Jungen Union: die Großbuchstaben „JU“ in weißer Schrift vor blauem Grund.
    Ein Rednerpult mit dem Logo der Jungen Union (JU) (picture alliance / dts-Agentur / -)
    Schlussendlich obliege es den jungen Unionsabgeordneten selbst, ob sie den Plänen zustimmen könnten, sagte der CSU-Politiker im Deutschlandfunk. Es sei eine schwierige Entscheidung, die zu treffen sei. Das von Bundeskanzler Merz in Aussicht gestellte Mitspracherecht für die Junge Union in der Rentenkommission sei jedoch ein guter Vorschlag. Man müsse bei der Debatte um eine zukunftsfähige Rente gemeinsam im Gespräch bleiben. Den Herausforderungen des demografischen Wandels könnten die Generationen nur gemeinsam begegnen, erklärte Knoll.
    Bundeskanzler Merz teilte nach der Sitzung des Koalitionsausschusses mit, dass die Bundesregierung an ihren Rentenplänen festhalte. Die bereits vom Kabinett gebilligte Version des Gesetzentwurfs werde in der kommenden Woche in den Bundestag eingebracht. Die Kritikpunkte der Jungen Union würden jedoch in einem begleitenden Entschließungsantrag berücksichtigt.
    Diese Nachricht wurde am 29.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.