
Dabei sei kein Kontinent von Hitze und Klimawandel so bedroht wie Europa, erklärte Lauterbach weiter. Was fehle, sei etwa der Umbau der Städte. Es gebe zu wenig Kälteräume und Grünanlagen. Wichtig sei, dass die Bevölkerung solche Maßnahmen einfordere. Lauterbach plädierte zudem für den Einsatz von Klimaanlagen im Sommer. Zwar hätten viele Menschen hier Vorbehalte. Es sei aber heute nicht zuletzt wegen der erneuerbaren Energien möglich, Klimaanlagen zu betreiben, ohne den Klimawandel zu beschleunigen.
Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts starben wegen der Hitzewelle im Juni 5.100 Menschen. Die Zahl übertrifft damit bereits zur Jahresmitte die Werte der gesamten Vorjahre bis einschließlich 2020.
Diese Nachricht wurde am 10.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
