
Bei Frauen liegt sie bei knapp über 76 Jahren, Männer werden durchschnittlich mehr als 71 Jahre alt. Das ist das Ergebnis einer Studie an der Washington Universität in Seattle, für die 16.000 Experten weltweite Daten über die Todesursachen durch Krankheiten zusammengetragen haben. Seit 1950 ist die Lebenserwartung für Frauen und Männer demnach um mehr als 20 Jahre gestiegen. Während die Sterblichkeitsraten generell rückläufig sind nahmen sie bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Nord- und Südamerika hingegen zu, hauptsächlich wegen Suizid sowie Drogen- und Alkoholkonsum.
Allgemein sind die Todesursachen vor allem bei Infektionskrankheiten rückläufig. Sie verlagern sich verstärkt hin zu sogenannten 'nichtübertragbaren' Krankheiten wie Schlaganfälle, Diabetes und Herzkrankheiten. Die Autoren der Studie sehen darin einen Weckruf für die Regierungen, auf diese beunruhigenden Trends zu reagieren.
Diese Nachricht wurde am 12.10.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
