
Wie befürchtet, sei dieser Test sehr schnell zur Routineuntersuchung geworden, sagte die Bundesvorsitzende und frühere Bundesgesundheitsministerin, Schmidt, dem Deutschlandfunk. Im Zusammenwirken von Ärztinnen und Ärzten mit werdenden Eltern scheine es inzwischen ein Einvernehmen darüber zu geben, solche Tests ohne besonderen Grund zu machen. Schmidt forderte eine Gesellschaft, die Menschen mit Beeinträchtigung willkommen heiße und werdenden Eltern die Ängste nehme. Die Familien müssten vielmehr alle Unterstützungsleistungen bekommen, die für ein gutes Leben notwendig seien.
Der Bundestag berät heute über den sogenannten nichtinvasiven Pränataltest, kurz NIPT, der Schwangeren eine frühe Risikobestimmung für Trisomien per Blutprobe ermöglicht. Ein fraktionsübergreifender Antrag fordert eine Überprüfung des von den Krankenkassen bezahlten Tests.
Diese Nachricht wurde am 20.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
