Hungerkrise im Bürgerkriegsland
Lebensmittelvorräte im Sudan gehen zur Neige

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen dringt auf zusätzliche Finanzmittel, um im Sudan die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln zu gewährleisten.

    Ein Mann und ein Kind stehen mit Schüsseln in der Hand an einer Essensausgabe (Meroë/Sudan, 09.01.2025)
    Ein Mann und ein Kind stehen im Sudan an einer Essensausgabe (Archivbild). (AFP)
    Nach jetzigem Stand werden die Vorräte des Welternährungsprogramms Ende März aufgebraucht sein, wie die UNO-Organisation in Rom mitteilte. Man benötige dringend finanzielle Hilfen in Höhe von rund 600 Millionen Euro, um den Hilfseinsatz in dem ostafrikanischen Bürgerkriegsland bis Juni fortsetzen zu können. Derzeit seien mehr als 21 Millionen Menschen im Sudan von akutem Hunger betroffen.
    Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden seit Ausbruch der Kämpfe zwischen der Armee und der RSF-Miliz Millionen Menschen vertrieben.
    Diese Nachricht wurde am 15.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.