Nach Schusswaffenangriffen
Lehrer in der Türkei demonstrieren für besseren Schutz

Nach zwei Angriffen an Schulen in der Türkei haben dort mehrere tausend Lehrer für besseren Schutz demonstriert.

    Mehrere tausend Lehrer in Ankara protestieren, viele halten Schilder hoch.
    In der Türkei demonstrieren Lehrer für mehr Schutz. (AFP / ADEM ALTAN)
    Bei einem Protestmarsch in der Hauptstadt Ankara forderten die Teilnehmer zudem den Rücktritt des türkischen Bildungsministers. Nach der Tat wurden zudem laut Ermittlern im Zusammenhang mit Falschinformationen und Verherrlichung der Taten im Internet mehr als 160 Personen festgenommen und über tausend Internetkonten gesperrt.
    Am Dienstag hatte ein junger Mann an seiner ehemaligen Schule im Südosten der Türkei 16 Menschen verletzt und sich anschließend das Leben genommen. Gestern tötete ein 14-Jähriger fünf Jungen und drei Mädchen sowie einen Lehrer mit mehreren Schusswaffen. Der Angreifer erschoss sich nach der Tat ebenfalls selbst. Erste Erkenntnisse der Polizei deuten darauf hin, dass er sich auf einen US-Attentäter bezog, der 2014 aus Frauenhass sechs Menschen tötete.
    Diese Nachricht wurde am 16.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.