Soziale Medien
Lehrerverband skeptisch über mögliche Messenger-Einschränkung

Der Deutsche Lehrerverband sieht eine mögliche Regulierung von Messengerdiensten wie WhatsApp für Kinder und Jugendliche kritisch.

    Verschiedene Messenger-Apps auf einem iPhone.
    Debatte über den Jugendschutz bei Messenger-Apps (imago images/MiS)
    Ein generelles Verbot oder weitreichende Nutzungseinschränkungen seien in der Praxis kaum realistisch, sagte der Präsident des Verbandes, Düll, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Messenger wie WhatsApp spielten heutzutage eine zentrale Rolle in der alltäglichen Kommunikation und bei Terminabstimmungen.
    Bundesbildungsministerin Prien hatte sich in einem Interview dafür ausgesprochen, einen übermäßigen Gebrauch solcher Dienste durch Kinder und Jugendliche zu verhindern. Sie glaube, es müsse nicht nur über Social-Media-Regulierung, sondern auch über Messengerdienst-Regulierung gesprochen werden, so die CDU-Politikerin.
    Diese Nachricht wurde am 20.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.