
Zusammen mit den Säuglingen wurden nach Angaben der Polizei des Karibikstaats auch sechs tote Erwachsene gefunden. Nach ersten Erkenntnisse waren die 56 Leichname illegal beerdigt worden, weil sie mutmaßlich nicht von Angehörigen beansprucht wurden. Fast alle waren mit Leichenzetteln zur Identifikation gekennzeichnet, ein Mann und eine Frau waren nach ihrem Tod offenbar obduziert worden. Weitere Angaben machte die Polizei angesichts der laufenden Ermittlungen nicht. Polizeichef Guevarro bezeichnete den Fund als äußerst beunruhigend.
Trinidad und Tobago, ein englischsprachiger Inselstaat vor der Küste Venezuelas, hatte in den vergangenen Jahren mit zunehmender Gewaltkriminalität zu kämpfen.
Diese Nachricht wurde am 19.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
