Gedenkgottesdienst
Leipzig gedenkt der Opfer der Amokfahrt

In Leipzig ist der Opfer der mutmaßlichen Amokfahrt gedacht worden.

    Drei Männer bei einem Gedenken mit Blumen.
    Der Oberbürgermeister von Leipzig, Burkhard Jung (SPD), Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und Landesinnenminister Armin Schuster (CDU) legten Blumen am Gedenkort in Leipzig nieder. (picture alliance / dpa / Jan Woitas)
    Bei einem ökumenischen Gedenkgottesdienst in der Nikolaikirche sagte Oberbürgermeister Jung, man werde die Erinnerung an sie wachhalten. Leipzig trauere, aber die Stadt stehe auch zusammen. An dem Gottesdienst nahmen auch der sächsische Ministerpräsident Kretschmer und Innenminister Schuster teil.
    Bei einer Andacht in der Universitätskirche waren zuvor bereits mehr als 1.000 Menschen zusammengekommen. An verschiedenen Orten in der Innenstadt legten Menschen Blumen und Kerzen ab. Die Landesregierung hat Trauerbeflaggung für alle Behörden und Dienststellen angeordnet.
    Ein 33-jähriger Deutscher war gestern mit einem Auto in eine Menschenmenge in der Fußgängerzone gefahren. Zwei Menschen kamen ums Leben.
    Ein Ermittlungsrichter ordnete inzwischen die einstweilige Unterbringung des Mannes in einem psychiatrischen Krankenhaus an.
    Diese Nachricht wurde am 05.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.