Sachsen
Leipzig trauert nach Amokfahrt - Ministerium: Täter war in psychiatrischer Klinik

Nach der mutmaßlichen Amokfahrt in Leipzig bestätigen sich die Hinweise auf eine psychische Erkrankung des Täters.

    Blumen und Kerzen liegen auf dem Augustusplatz in Leipzig.
    Nach der Amokfahrt in Leipzig mit zwei Todesopfern und drei Schwerverletzten soll der Täter im Tagesverlauf dem Haftrichter vorgeführt werden. (Jan Woitas/dpa)
    Das Sozialministerium in Dresden teilte mit, der 33-jährige Deutsche sei wenige Tage vor der Tat stationär in einer psychiatrischen Einrichtung behandelt worden. Er sei dort auf eigenen Wunsch aufgenommen worden. Eine Eigen- oder Fremdgefährdung habe nicht vorgelegen.
    Der Mann hatte gestern Nachmittag sein Auto in eine Menschenmenge in der Leipziger Innenstadt gesteuert. Zwei Menschen wurden getötet. Nach Angaben von Oberbürgermeister Jung sind alle Verletzten außer Lebensgefahr. Der Täter wird heute dem Haftrichter vorgeführt.
    In der Nikolaikirche in Leipzig soll am Abend in einem Gottesdienst der Opfer gedacht werden. Die sächsische Landesregierung ordnete Trauerbeflaggung für alle Behörden und Dienststellen an.
    Diese Nachricht wurde am 05.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.