Medien
"Leipziger Appell" öffentlich-rechtlicher Sender für Informationsfreiheit

Die öffentlich-rechtlichen Sender aus Deutschland und Österreich fordern eine entschlossene Verteidigung der für die Demokratie unerlässlichen Medien- und Informationsfreiheit. In ihrem "Leipziger Appell", der von einigen anderen Medien und Organisationen mitgetragen wird, erinnern sie zunächst an das warnende Beispiel der beiden deutschen Diktaturen des 20. Jahrhunderts.

    Das Bild zeigt Mikrofone unter anderem von ARD und ZDF.
    Symbolbild zum Thema Öffentlich Rechtlicher Rundfunk (picture alliance / Flashpic / Jens Krick)
    Heute stünden die Unabhängigkeit der Medien und der uneingeschränkte Zugang zu Informationen auf neue Weise unter Druck. Genannt werden hier etwa die Polarisierung begünstigenden Algorithmen globaler Digitalkonzerne und systematische Angriffe populistischer Kräfte auf den freien Journalismus.
    Der "Leipziger Appell", den auch Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue unterschrieben hat, beinhaltet eine Selbstverpflichtung. Dabei geht es um den Schutz der Presse- und Informationsfreiheit und die Abwehr politischer oder wirtschaftlicher Einflussnahme. Ein weiterer Punkt ist die Förderung der Medienkompetenz mündiger Bürgerinnen und Bürger in einer fragmentierten und rasant wachsenden Informationswelt.
    Diese Nachricht wurde am 19.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.