Bildung
Leistungen bei Neuntklässlern in Mathe und Naturwissenschaften verschlechtern sich

Die Leistungen von Neuntklässlern haben sich in Mathematik und Naturwissenschaften deutlich verschlechtert.

    Eine Gruppe von Schülern lernt mit ihrer Lehrerin während einer Unterrichtsstunde im Schullabor Chemie und mischt bunte chemische Substanzen.
    Chemieunterricht an einer Schule (picture alliance/imageBROKER/Unai Huizi)
    Das ist das Ergebnis des IQB-Bildungstrends, der am Rande der Bildungsministerkonferenz in Berlin veröffentlicht wurde. Demnach verfehlt jeder dritte Schüler in Mathematik den Mindeststandard für den mittleren Schulabschluss. Das ist ein Anstieg um 10 Prozentpunkte im Vergleich zur letzten Erhebung 2018. Fast jeder zehnte schafft nicht den Mindeststandard für den Hauptschulabschluss. Im Fach Chemie verfehlen 25 Prozent den Mindeststandard für den mittleren Schulabschluss, in Physik 16 und in Biologie 10 Prozent.
    Verschlechtert haben sich nicht nur die Leistungen von schwächeren Schülern oder Schülern mit Migrationshintergrund, sondern auch von denen, die einen höheren Abschluss anstreben, etwa an Gymnasien. In den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen schneiden die Schüler besser ab, in Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und im Saarland schlechter.
    Diese Nachricht wurde am 16.10.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.