
Mit der Prozession am Kolosseum im Beisein Zehntausender Menschen wird an Jesu Leidensweg auf den Berg Golgotha in Jerusalem erinnert, wo er der Überlieferung nach dann hingerichtet wurde. An den verschiedenen Stationen wurden im Beisein des Papstes Botschaften verlesen. Die Meditationstexte thematisierten menschliches Leid; gebetet wurde auch für deportierte Kinder und politische Gefangene. Mit Blick auf die heutigen Kriege hieß es in einem der Texte, jede Obrigkeit werde eines Tages vor Gott Rechenschaft ablegen müssen, wie sie die ihr verliehene Macht ausgeübt habe. Konkrete Namen nannten die Texte aber nicht.
Für den ersten US-Amerikaner an der Spitze von 1,4 Milliarden Katholiken weltweit ist es das erste Osterfest im neuen Amt. Am Sonntag wird Papst Leo auf dem Petersplatz den traditionellen Segen Urbi et Orbi - Der Stadt und dem Erdkreis - spenden. An Ostern wird die Auferstehung Jesu Christi gefeiert.
Diese Nachricht wurde am 03.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
