
Dabei trug er das Kreuz selbst durch das fackelerleuchtete Amphitheater. Es war das erste Mal seit Jahrzehnten, dass ein Papst das Kreuz an allen Stationen trug.
Tausende Gläubige verfolgten die Prozession. Die Meditationstexte thematisierten menschliches Leid; gebetet wurde auch für deportierte Kinder und politische Gefangene. Mit Blick auf die heutigen Kriege hieß es in einem der Texte, jede Obrigkeit werde eines Tages vor Gott Rechenschaft ablegen müssen, wie sie die ihr verliehene Macht ausgeübt habe. Konkrete Namen nannten die Texte aber nicht.
Mit der Prozession am Kolosseum wird an Jesu Leidensweg auf den Berg Golgotha in Jerusalem erinnert, wo er der Überlieferung nach hingerichtet wurde.
Diese Nachricht wurde am 03.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
