
Das Kreuz trug er selbst durch das fackelerleuchtete Amphitheater. Es war das erste Mal seit Jahrzehnten, dass ein Papst das Kreuz an allen Stationen trug. Die Meditationstexte thematisierten menschliches Leid. Gebetet wurde auch für deportierte Kinder und politische Gefangene. Mit Blick auf die heutigen Kriege hieß es, jede Obrigkeit werde eines Tages vor Gott Rechenschaft ablegen müssen, wie sie die ihr verliehene Macht ausgeübt habe. Mit der Prozession am Kolosseum wird an den Leidensweg Jesu auf den Berg Golgotha in Jerusalem erinnert, wo er der Überlieferung nach hingerichtet wurde.
Diese Nachricht wurde am 04.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
