Ostersonntag
Leo XIV. ruft in Osterbotschaft zu Frieden in der Welt auf

Papst Leo der XIV. hat im Vatikan vor zehntausenden Gläubigen erstmals den Segen "Urbi et Orbi" - der Stadt und dem Erdkreis - gespendet.

    Papst Leo spendet traditionellen "Urbi et orbi"-Segen auf dem Petersplatz im Vatikan.
    Papst Leo spendet traditionellen "Urbi et orbi"-Segen auf dem Petersplatz im Vatikan. (AFP / ALBERTO PIZZOLI)
    In seiner Osterbotschaft rief er zu Frieden in der Welt auf. Diejenigen, die die Macht hätten, Kriege zu beginnen, müssten sich für Frieden entscheiden. Zudem dürfe man nicht gleichgültig werden gegenüber den Folgen von Hass und Spaltung in den Gesellschaften.
    Auch die christlichen Kirchen in Deutschland riefen zum Engagement für Frieden und Versöhnung auf. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Wilmer, sagte in Hildesheim, Ostern sei eine Rebellion gegen den Tod. Die christliche Botschaft widerspreche der Vorstellung, dass das Leben mit dem Tod ende.
    Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Fehrs, bezeichnete die Osterbotschaft ebenfalls als Quelle von Hoffnung und Halt angesichts wachsender Verunsicherung durch Krisen und Kriege.
    Diese Nachricht wurde am 06.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.