
Wer die Macht habe, Kriege zu beginnen, solle sich für den Frieden entscheiden, erklärte der Papst weiter. Leo warnte davor, sich mit Gewalt abzufinden und gleichgültig gegenüber dem Tod Tausender Menschen zu werden.
In seiner ersten Ostermesse hatte der Pontifex die Ausbeutung der Erde sowie die weltweiten Kriege kritisiert. Er sagte in seiner Predigt auf dem Petersplatz, von überall stiegen "Schmerzensschreie auf" - angesichts der Unterdrückung der Schwächsten und der Gewalt des Krieges, der töte und zerstöre.
Zudem beklagte der Papst die Profitgier der Menschen, die die Ressourcen der Erde plünderten. Oft scheine es, als existiere Gott nicht. "Es ist aber auch gewiss, dass mitten in der Dunkelheit immer etwas Neues aufkeimt, das früher oder später Frucht bringt", so das Kirchenoberhaupt. Die Gläubigen rief er auf, Hoffnung und die Freude der Auferstehung in die Welt zu tragen.
Weiterführende Informationen
Erste Ostermesse von Papst Leo (Audio)
Diese Nachricht wurde am 05.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
