Nach Drohnenzwischenfällen
Lettlands Verteidigungsminister gibt sein Amt auf

Nach wiederholten Verletzungen des lettischen Luftraums durch Drohnen ist Lettlands Verteidigungsminister Spruds zurückgetreten.

    Nahaufnahme von Andris Spruds bei den "Defence24 Days" in Warschau. Er steht vor einem blauen Hintergrund und blickt nach rechts aus dem Bild.
    Andris Spruds (Archivbild) (picture alliance / NurPhoto / Klaudia Radecka)
    Regierungschefin Silina hatte ihn dazu aufgefordert. Spruds habe ihr Vertrauen und das der Öffentlichkeit verloren, schrieb sie auf der Plattform X. Weiter teilte sie mit, dass der Offizier Raivis Melnis neuer Verteidigungsminister werde.
    In Lettland waren in der Nacht zum Donnerstag zwei Drohnen abgestürzt, die nach Militärangaben von Russland aus in den Luftraum des baltischen EU- und NATO-Landes eingeflogen waren. Eine Drohne stürzte auf ein Öllager. Die Tanks waren leer, es gab keine Opfer. Zuvor hatte es bereits zwei ähnliche Zwischenfälle in dem Land gegeben, das an Russland und Belarus grenzt.
    Diese Nachricht wurde am 10.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.