
Die Sprecherin der Gruppe, Hinrichs, sagte im Deutschlandfunk, man wolle friedlichen Widerstand leisten und versuchen, die Stadt in den nächsten Tagen zum Stillstand zu bringen. Hinrichs empfahl, nicht mit dem Auto in Berlin unterwegs zu sein und stattdessen den Öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Ihr sei bewusst, dass die Aktionen nervten, erklärte Hinrichs. Es sei aber wichtig, Alarm zu schlagen, auch wenn man für das Verhalten verurteilt werden und im Gefängnis landen könne. Die Konsequenzen einer Klimakatastrophe seien dagegen viel drastischer.
Ab heute sind demnach zunächst Aktionen im Regierungsviertel geplant, ab Montag dann darüber hinaus. Die Berliner Polizei ist nach eigenen Angaben vorbereitet, um schnell eingreifen zu können.
Bundesverkehrsminister Wissing warf der Gruppe mangelnde Gesprächsbereitschaft vor. Sie habe nie den Dialog mit ihm gesucht, sagte der FDP-Politiker dem Nachrichtenportal "The Pioneer".
Diese Nachricht wurde am 19.04.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
