Naher Osten
Letztes bislang vermisstes Opfer vom Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober auf Israel für tot erklärt

Zehn Monate nach dem Angriff der islamistischen Hamas auf den Süden Israels haben die dortigen Behörden das Schicksal des letzten als vermisst geltenden Opfers aufgeklärt.

    Israel, Re'im: Überlebende und Angehörige der Opfer kehren auf das Gelände des elektronischen Musikfestivals Supernova, dem Ort des brutalen Terrorangriffs der Hamas vom 7. Oktober 2023, zurück.
    Letzte seit 7. Oktober vermisste Israelin wurde als getötet bestätigt. (Ilia Yefimovich/dpa)
    Eine 75-Jährige wurde am 7. Oktober zusammen mit ihrem Mann in ihrem Haus getötet, wie die israelische Armee mitteilte. Umfangreiche Ermittlungen hätten jetzt ihre Identifizierung ermöglicht. Behörden hatten laut Medienberichten mehr als eine Woche nach dem Angrifff sterbliche Überreste des Mannes gefunden, jedoch zunächst keine DNA seiner Frau. Das Haus der beiden war von einer Panzerfaust getroffen worden und bei sehr hohen Temperaturen abgebrannt, was die Identifizierung erschwerte.
    Bei dem Hamas-Angriff wurden damals nach israelischen Angaben rund 1.170 Personen getötet, die Mehrheit von ihnen Zivilisten.
    Diese Nachricht wurde am 07.08.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.