Wahl der Staatsduma
"Letztlich steht das Ergebnis schon vor der Auszählung fest": CDU-Außenpolitiker Hardt bezeichnet Parlamentswahl in Russland als "Farce"

Der CDU-Außenpolitiker Hardt hat die Parlamentswahl in Russland als Farce bezeichnet, deren Ergebnis letztlich schon vor der Auszählung feststehe.

    Jürgen Hardt steht am Rednerpult des Deutschen Bundestages.
    Der CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt hat die Parlamentswahl in Russland als "Farce" krtitisiert, deren Ergebnis schon vor der Auszählung feststehe. (picture alliance / Geisler-Fotopress / Frederic Kern)
    Hardt teilte mit, mit der Partei Jabloko habe Präsident Putin auch die letzte gewichtige Stimme der Opposition ausgeschlossen. Das sei ein Zeichen der Schwäche, denn Putin wisse, dass seine Beliebtheitswerte angesichts der steigenden Inflation, der hohen Zahl an Kriegsopfern und der zunehmend spürbaren ukrainischen Gegenangriffe auf russisches Territorium gesunken seien.
    Die Parlamentswahl dauert bis Sonntag. Ein klarer Sieg der Regierungspartei "Geeintes Russland" gilt als sicher. Es ist die erste Wahl der Staatsduma mit ihren 450 Abgeordneten seit Beginn des russischen Angriffskrieges im Frühjahr 2022. Insgesamt sind mehr als 110 Millionen Menschen zur Stimmabgabe für eine der zehn kremlnahen Parteien aufgerufen. Kremlchef Putin stellt die Abstimmung als Votum für einen Sieg des Landes im Ukraine-Krieg dar.

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    Diese Nachricht wurde am 18.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.