
Einziger Kandidat für den Parteivorsitz ist der 74 Jahre alte bisherige FDP-Vize Kubicki. Er will den erst vor einem Jahr zum FDP-Chef gewählten Dürr ablösen, der nach den Niederlagen seiner Partei bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz vorzeitig abtritt.
Kubicki sieht es als seine vordringlichste Aufgabe, die FDP bei der nächsten Wahl zurück in den Bundestag zu führen.
Die FDP-Politikerin Leutheusser-Schnarrenberger sagte im Deutschlandfunk, viele Chancen für einen Neustart gebe es nicht mehr. Die ehemalige Bundesjustizministerin forderte von Kubicki, die Partei stärker in der politischen Diskussion sichtbar werden zu lassen und junge Kräfte in die Führungsgremien zu holen.
Diese Nachricht wurde am 30.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
