Lied und ChansonNeues aus der Welt der Lieder

Studiogast Krazy ist eine Ausnahmeerscheinung im Liedermacher-Genre: Sie interessiert sich für Abgründe und Zweifel, setzt in ihren deutschsprachigen Chansons auf ihre klare Stimme und reduzierte Musik. Ein Gespräch über die Wirkung von Songtexten, den Zusammenhang von Rausch und Musik und die Schwierigkeit, Haltung zu bewahren.

Am Mikrofon: Anna-Bianca Krause | 05.06.2021

Eine Frau mit mittellangen, strähnigen dunkelblonden Haaren trägt ein dunkles Oberteil und blickt von unten in die Kamera.
Geboren 1972, lebt in Köln, spielt Gitarre, seit sie 13 Jahre alt ist: Krazy (Andreas Baethe)
Sie nennt sich selbst eine Liedermacherette, doch der nette Begriff passt so gar nicht zu Krazy, die ihre Gitarre als Waffe sieht und von der Kollege Danny Dziuk sagt, sie sei die "Lisbeth Salander des Tower of Song". Die heute 49-jährige Sängerin, Songautorin und Musikerin spielt Gitarre seit sie 13 ist, absolvierte zuerst einmal die harte Schule der Straßenmusik, bevor sie inspiriert von einer Bob Dylan-Biografie und einem Peter Rühmkorf-Gedichtband anfing, eigene Songs zu schreiben.
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