
Verbandspräsident Preis sagte der "Bild am Sonntag", auch in diesen Winter gehe man sehr schlecht vorbereitet. Nach aktuellen Zahlen des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte gibt es derzeit Engpässe bei knapp 540 Präparaten. Preis betont, besonders betroffen seien Antibiotika-Säfte für Kinder, ein Asthma-Mittel sowie ADHS-Medikamente. Sichergestellt sei die Versorgung etwa bei Fieber- und Erkältungsmitteln sowie Hustensäften.
Als Grund für die Engpässe nennt der Verbandspräsident die Abhängigkeit von Produktionsstätten außerhalb Europas. Die Apotheke der Welt stehe längst nicht mehr in Deutschland, sondern in China und Indien. Probleme in den dortigen Werken schlügen sich sofort in der Versorgung hierzulande nieder.
Diese Nachricht wurde am 14.09.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
