
Das geht aus einem Bericht der Financial Times hervor, der sich auf mehrere namentlich nicht genannte Quellen stützt. Demnach hat die US-Regierung unter anderem Großbritannien, Polen, Litauen und Estland darüber informiert, dass zugesagte Rüstungsgüter deutlich später geliefert werden könnten. Das könnte auch Auswirkungen auf den Krieg in der Ukraine haben. Dort werden noch zahlreiche durch europäische Staaten finanzierte US-Waffen erwartet. Der ukrainische Präsident Selenskyj hatte bereits mehrfach davor gewarnt, dass ein verlängerter Krieg im Iran weniger Waffen für sein Land bedeuten könnte.
Gestern hatten die USA weitere milliardenschwere Rüstungsexporte an Israel, Katar, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate genehmigt. Der Verkauf ziele darauf ab, die Sicherheit der Region zu verbessern, hieß es aus dem US-Außenministerium.
Diese Nachricht wurde am 02.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
