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Liga Theresienstadt"Nur der Fußball war schön"

Peter Erben war im Ghetto von Theresienstadt interniert und spielte in der Liga Terezin. "Das Einzige, was schön war, war der Fußball", sagte der fast 94-jährige Holocaust-Überlebende im DLF-Sportgespräch über seine Zeit im Ghetto.

Peter Erben im Gespräch mit Victoria Reith | 22.02.2015

Sportgespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Peter Erben, der in der Liga Terezin, der Fußball-Liga des Ghettos Theresienstadt, spielte.
Ein Holocaust-Überlebender erinnert sich: Peter Erben. (Victoria Reith)
Der Sport war immer seine Leidenschaft: Leichtathletik, Hockey, Fußball. Peter Erben, geboren in der Tschechoslowakei, war von 1942 bis 1944 im Ghetto Theresienstadt interniert.
Fußball als Lebenselexier
Dort spielte Peter Erben für die Mannschaft seiner Arbeitskollegen der Jugendfürsorge in der Liga Terezin, der Fußball-Liga des Ghettos, die die Bewohner trotz Krieg, Hunger und Gefangenschaft organisierten.
Sportgespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Peter Erben, der in der Liga Terezin, der Fußball-Liga des Ghettos Theresienstadt, spielte. 
Peter Erben (links) in Theresienstadt. (Peter Erben)
Im Sportgespräch erzählt der heute fast 94-Jährige, wie wichtig der Sport für die Bewohner des Ghettos war, wie der Fußball als Propaganda-Instrument der Nationalsozialisten missbraucht wurde und wieso im Ghetto nicht gefoult wurde.
Das Gespräch können Sie bis mindestens bis zum 22. August 2015 nachhören.