
Bei Femiziden machten die Täter die Frauen zum Objekt und sich selbst zu Herren über Leben und Tod, sagte der Grünen-Politiker der "Rheinischen Post". Daraus spreche eine solche Niedertracht und Schwere an Kriminalität, dass das gleichwertig sei mit anderen Mordmerkmalen wie Heimtücke oder Habgier. Als Beispiele nannte Limbach Fälle, in denen sich etwa eine Frau trennen oder eine Tochter ihren Freund frei wählen wolle - und ein Mann dann meine, dass es ihm zustehe, ihr Leben eher zu beenden, als das zuzulassen.
Der Minister betonte, deshalb finde er es auch gerechtfertigt, solche Taten mit der höchsten Strafe zu belegen, die das deutsche Justizsystem vorsehe.
Diese Nachricht wurde am 03.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
