
Spahn habe die Antwort auf die Glaubwürdigkeitsfrage selbst gegeben statt sie auszusitzen, sagte Liminski im Interview der Woche des Deutschlandfunks. Mit Blick auf den Wahlkampf in den Ländern im Osten sei es sicherlich wichtig, dass jetzt keine Hängepartie entstanden sei, so der Christdemokrat, der auch Landesminister im Kabinett von NRW-Regierungschef Wüst ist. Auf die Frage nach eigenen Ambitionen in Berlin sagte Liminski, seine Aufgabe im größten Bundesland erfülle ihn persönlich mit großer Freude.
Spahn war gestern nach Kritik an seiner Elternschaft mithilfe einer Leihmutter zurückgetreten. Er hatte sich als Politiker zuvor wiederholt gegen die Legalisierung des Konzepts der Leihmutterschaft in Deutschland ausgesprochen. Bundeskanzler Merz will die Nachfolge dem Vernehmen nach noch bis zum Ende des Monats klären. Als mögliche Kandidaten werden unter anderem Kanzleramtschef Frei und CDU-Generalsekretär Linnemann gehandelt.
Diese Nachricht wurde am 19.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
