Streit über Nahostkonflikt
Linke-Spitzenkandidatin Eralp distanziert sich von Niedersachsens Antizionismus-Beschluss

Der Beschluss des niedersächsischen Linke-Landesverbands zum Nahost-Konflikt sorgt auch innerhalb der Partei für Kritik.

    Parteitag der Linkspartei mit dem neuen Logo, im Vordergrund ein Delegierter
    Logo der Partei Die Linke (picture alliance / dts-Agentur / -)
    In dem Papier ist von einer Ablehnung des - Zitat - "real existierenden Zionismus" die Rede. Die Berliner Linken-Spitzenkandidatin Eralp bezeichnete den Beschluss als falsch. Sie sagte dem Magazin "Der Spiegel", das Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023 komme darin nicht vor; zudem werde ausgeblendet, was viele Juden mit dem Begriff Zionismus verbänden – nämlich das Recht, in Sicherheit zu leben. Die Existenzberechtigung Israels sei für sie nicht verhandelbar, so Eralp.
    Auch Bundestags-Fraktionschefin Reichinnek hat sich bereits distanziert. Kritik kam auch vom Zentralrat der Juden in Deutschland.
    Diese Nachricht wurde am 20.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.