
Linken-Politiker Bartsch sprach von einer teuren Blamage. Seit Jahren seien bei dem Projekt die Probleme gewachsen und die Kosten explodiert. Verteidigungsminister Pistorius müsse eine Reform des Beschaffungswesens auf den Weg bringen. Der Grünen-Politiker Schäfer kritisierte im Deutschlandfunk, bislang seien Kosten in von Höhe von 2,3 Milliarden Euro angefallen. Das habe Pistorius zu verantworten.
Das Verteidigungsministerium hatte heute das Ende des Rüstungsprojekts bekannt gegeben. Zur Begründung wurde auf erhebliche Verzögerungen und absehbare Kostensteigerungen verwiesen. Stattdessen soll nun die Thyssenkrupp-Tochter TKMS einen Großauftrag für acht Fregatten des Typs MEKO A-200 erhalten.
Diese Nachricht wurde am 24.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
