Auf einem Bundesparteitag in Potsdam sagte sie, man werde alles tun, um die AfD von den Schalthebeln der Macht fernzuhalten. Als Protest gegen die Bundesregierung und geplante Kürzungen im Sozialbereich kündigte sie einen "Klassenkampf von unten" an.
Schwerdtner bemühte sich in ihrer Rede um Ausgleich beim Thema Nahost. Die unterschiedlichen Positionen in der Partei müsse man aushalten. Zugleich sei klar, dass die Zahl der antisemitischen Angriffe steige. Keine Mutter und kein Vater sollte in Deutschland Angst haben müssen, das eigene Kind auf eine jüdische Schule zu schicken, so die Vorsitzende. - Im Vorfeld des Parteitags hatten Äußerungen aus dem Umfeld der Linken-Jugendorganisation Solid zu Israel eine Diskussion über Antisemitismus ausgelöst.
Diese Nachricht wurde am 19.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
