
Ihre Vorsitzende Schwerdtner sagte im Deutschlandfunk, der Staat müsse eingreifen und die Menschen jetzt entlasten. Der Ölpreis müsse EU-weit auf dem Niveau vor dem Iran-Krieg gedeckelt werden. Schwerdtner appellierte an Bundeswirtschaftsministerin Reiche, sie solle den Mut haben, eine sofortige Übergewinnsteuer für Ölkonzerne anzukündigen. Diese dürften sich nicht an der Krise bereicherten. Schwerdtner verwies auf einen Preisschock nach dem Beginn des Ukraine-Krieges 2022. Wörtlich sprach sie von "Gierflation" und kritisierte, die Konzerne hätten aus Gier die Inflation angetrieben. Damals sei eine Übergewinnsteuer viel zu spät eingeführt worden.
Wirtschaftsministerin Reiche hat bereits eine kartellrechtliche Prüfung der Preissprünge angekündigt. Die Koalitionsfraktionen im Bundestag haben sich auf die Einsetzung einer Arbeitsgruppe verständigt, die die steigenden Preise untersuchen soll.
Diese Nachricht wurde am 07.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
