
Im "Tagesspiegel" nannte Reichinnek den Vorstoß von Sachsen-Anhalts designiertem Ministerpräsidenten Schulze einen weiteren Tiefpunkt in der Debatte. Sie warnte davor, dass Arbeitsplätze etwa in der Straßenreinigung wegfallen könnten. Sanktionen seien der falsche Weg.
Schulze hatte erklärt, Menschen, die Leistungen vom Staat bekämen, sollten eine Gegenleistung erbringen, bis hin zu gemeinnütziger Arbeit. Diese Bürgerarbeit müsse für alle gelten - für jeden, der hier geboren sei, ebenso wie für jeden Migranten. Die geplante Reform des Bürgergelds, die gestern erstmals im Bundestag debattiert wurde, sei unzureichend.
Diese Nachricht wurde am 16.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
