
Das "Bündnis Sahra Wagenknecht" ist zunächst als Verein organisiert, dient aber wohl zur Vorbereitung einer eigenen Partei. Damit vollzieht die frühere Fraktionschefin der Linken den Bruch mit ihrer bisherigen Partei.
Der Parteivorsitzende der Linken, Schirdewan, drohte Parteimitgliedern, die sich dem Bündnis Wagenknechts anschließen, mit Konsequenzen. Wer sich an der Gründung einer Konkurrenzpartei beteilige, werde ausgeschlossen. Der "Augsburger Allgemeinen" sagte Schirdewan, er erwarte eine Positionierung des Bündnisses im rechten Parteispektrum.
Die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD im Bundestag, Mast, sagte der Deutschen Presseagentur, die Gesellschaft brauche keine weitere Polarisierung und Spaltung. In diesen Zeiten gehe es darum, die Gesellschaft zusammenzuführen. Dazu sei Wagenknecht nicht in der Lage.
Diese Nachricht wurde am 23.10.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
