
In Berlin sagte die Grünenpolitikerin, den im Gesetz vorgesehenen Zusatzbetrag würden etwa 5,6 Millionen Kinder und Jugendliche erhalten, darunter seien Kinder aus Familien, die Bürgergeld bezögen, aber auch Familien mit einem geringen Erwerbseinkommen. Paus wies darauf hin, dass das Gesetz ab 2025 stufenweise eingeführt wird und damit nicht alle Familien sofort erreicht.
Der Kinderschutzbund lobte die geplante Verwaltungsreform im Zuge der Kindergrundsicherung. Die Schaffung einer zentralen Anlaufstelle sei der richtige Ansatz, sagte Bundesgeschäftsführer Grein im Deutschlandfunk. Man brauche mehr Einfachheit und Klarheit. Grein zeigte sich allerdings enttäuscht darüber, dass die Leistungen für Kinder nicht erhöht werden sollen. Auch andere Sozial- und Familienverbände hatten bemängelt, dass die Regierung zu wenig Geld in die Hand nimmt, um Familien spürbar zu entlasten.
Diese Nachricht wurde am 27.09.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
