
Es sei falsch, für schlechte Wahlergebnisse und das anhaltende Umfragetief allein Sahra Wagenknecht verantwortlich zu machen, sagte die stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Zeitung "nd.DieWoche". Schon zu DDR-Zeiten habe es immer geheißen: "Keine Fehlerdiskussion, wir schauen nach vorn" - aber die Ergebnisse seien davon ja nicht besser geworden. Lötzsch fügte hinzu, man müsse schon zurückschauen und sich fragen, bis zu welchem Punkt man die Spaltung hätte verhindern können und wie. Die Schwächung der Linken sowohl in den Umfragen als auch in ihrer Präsenz im Bundestag bezeichnete sie als "politisch dramatisch".
Wagenknecht und neun weitere Abgeordnete waren am 23. Oktober aus der Linken ausgetreten und hatten damit das Ende des Fraktionsstatus eingeleitet. Für Januar wurde die Gründung einer neuen Partei angekündigt.
Diese Nachricht wurde am 25.11.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
