Soziales
Lohnlücke zwischen Ost und West schließt sich laut Statistik nur leicht

Die Löhne im Osten Deutschlands liegen im Durchschnitt weiterhin unter denen im Westen. Das geht einem Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland zufolge aus der Jahresbilanz des Statistischen Bundesamts für 2023 hervor.

14.04.2024
    ein Winkelschleifer, der Funken sprüht (Symbolfoto)
    Ob das Schleifgerät in Ost- oder Westdeutschland bedient wird, macht immer noch einen Unterschied. (picture alliance / Geisler-Fotopress)
    Laut der Erhebung verdienen Vollzeitbeschäftigte im Osten mit durchschnittlich rund 48.000 Euro im Jahr 12.800 Euro weniger als im Westen. Der Unterschied beträgt demnach 21 Prozent.
    Die höchsten Durchschnittslöhne wurden in Hessen gezahlt, mit gut 67.000 Euro pro Jahr, die niedrigsten in Sachsen-Anhalt mit 47.000 Euro. Auf Platz eins im Osten kommt Sachsen mit 48.800 Euro, auf den letzten Platz im Westen Schleswig-Holstein mit durchschnittlich 53.000 Euro. Der gesamtdeutsche Durchschnittslohn sei um knapp fünf Prozent gestiegen, die Lohnlücke zwischen Ost und West habe sich aber nur leicht geschlossen.
    Diese Nachricht wurde am 14.04.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.