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Bahnverkehr
Lokführergewerkschaft GDL kündigt ab Januar längere Streikphasen an

Die Lokführergewerkschaft GDL plant neue Warnstreiks nach den Weihnachtsferien.

    Gleise auf dem Güterbahnhof Hagen-Vorhalle in Hagen, 28.08.2023.
    Die GDL müsse nicht unbefristet streiken, um das System 'Bahn' zum Stehen zu bringen, sagte Weselsky. (picture alliance / photothek / Leon Kuegeler)
    Ab dem 8. Januar sollten Bahnkunden mit längeren Arbeitskämpfen rechnen, sagte GDL-Chef Weselsky der "Augsburger Allgemeinen". Vorerst sei zwar kein unbefristeter Streik geplant, aber ein längerer Stillstand als bisher.
    Weselsky hält dem Personal-Vorstand der Deutschen Bahn, Seiler, vor, bislang nicht über die Kernforderung der Gewerkschaft verhandeln zu wollen: die Absenkung der Wochenarbeitszeit von 38 auf 35 Stunden für Beschäftigte im Schichtdienst.
    Die Lokführer hatten zuletzt am vergangenen Freitag bundesweit gestreikt. Derzeit läuft eine Urabstimmung der Gewerkschaftsmitglieder, um ab Januar häufiger und länger in den Ausstand zu treten. Das Ergebnis soll in einer Woche verkündet werden.
    Diese Nachricht wurde am 13.12.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.