
Mehrere Verbände und Fluggesellschaften fordern weitere finanzielle Entlastungen. Der Chef der Lufthansa-Tochter Eurowings, Kownatzki, sprach von einem "Tropfen auf den heißen Stein". Er verlangte unter anderem geringere Luftsicherheits- und Flugsicherungsgebühren. Kownatzki spielt damit auf entsprechende Pläne an, die im Koalitionsvertrag der Bundesregierung stehen.
Der Präsident des Bundesverbandes der deutschen Luftverkehrswirtschaft, Bischof, schlug vor, die jetzt abgesenkte Ticketsteuer komplett zu streichen. Dies könne die Fluggesellschaften angesichts der gestiegenen Kerosinpreise finanziell unterstützen.
Der Bundestag hatte gestern beschlossen, die Steuer auf Flugtickets - je nach Strecke - um bis zu 11, 40 Euro zu senken.
Diese Nachricht wurde am 22.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
