Gepäck-Panne
Lufthansa entschuldigt sich bei Regisseur Pawel Talankin für verschwundene Oscar-Statue

Die Lufthansa hat sich beim russischen Regisseur Pawel Talankin entschuldigt, weil dessen Oscar-Statue nach einem Flug von New York nach Frankfurt verloren gegangen war. Die Fluggesellschaft teilte mit, die Statue sei mittlerweile wieder aufgetaucht und solle schnellstmöglich persönlich übergeben werden.

    Regisseur Pawel Talankin hält den Oscar mit gestrecktem Arm in die Luft und freut sich über die Auszeichnung für seinen Dokumentarfilm "Ein Nobody gegen Putin".
    Regisseur Pawel Talankin bei der Oscar-Verleihung für seinen Dokumentarfilm "Ein Nobody gegen Putin" (picture alliance / John Locher / Invision / AP / John Locher)
    Talankin hatte den Oscar im März für seinen Dokumentarfilm "Ein Nobody gegen Putin" gewonnen. Laut Medienberichten durfte er die Statue auf Anweisung der US-Behörden nicht mit ins Flugzeug nehmen - weil die Trophäe als Waffe hätte benutzt werden können. Deshalb wurde sie in einer Pappschachtel verpackt im Frachtraum transportiert. Nach der Landung in Deutschland war die Statue nicht auffindbar. Warum, sei nicht geklärt.
    Der 35-jährige Talankin ist Lehrer an einer Schule in der russischen Uralregion Tscheljabinsk. Er hatte den Oscar zusammen mit dem US-dänischen Regisseur David Borenstein gewonnen.
    Diese Nachricht wurde am 01.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.