Luftverkehr
Lufthansa streicht 20.000 Kurzstreckenflüge

Die Lufthansa nimmt nach der Schließung ihres Tochterunternehmens ⁠CityLine bis Oktober ⁠20.000 Kurzstreckenflüge aus dem Programm. Unwirtschaftliche Strecken fielen weg, gleichzeitig würden Verbindungen nach Zürich, Wien und Brüssel ausgeweitet, teilte das Unternehmen mit. Das entspreche einer Einsparung von rund 40.000 Tonnen Kerosin.

    Ein Airbus A319 der Lufthansa CityLine startet am Flughafen in Berlin-Schönefeld
    Lufthansa streicht nach Schließung von CityLine 20.000 Kurzstreckenflüge. (picture alliance / Jochen Eckel )
    Gestrichen würden zumindest vorübergehend Flüge von Frankfurt am Main nach Bydgoszcz und Rzeszow in Polen sowie nach Stavanger in Norwegen, erklärte die Lufthansa. Zehn Verbindungen würden über andere Drehkreuze als bisher geleitet, betroffen sind Flüge nach Heringsdorf, Cork, Danzig, Ljubljana, Rijeka, Sibiu, Stuttgart, Trondheim, Tivat und Breslau.
    Mit Blick auf befürchtete Engpässe bei Kerosin hieß es, für ⁠den Sommerflugplan werde eine weitgehend stabile Treibstoffversorgung erwartet.
    Die Lufthansa hatte den Betrieb ‌der zuletzt bestreikten Gesellschaft CityLine überraschend eingestellt. Die etwa 1.300 Beschäftigten sollen möglichst ‌bei anderen Linien ‌im Konzern unterkommen. Es wird jedoch auch ein betrieblicher ​Sozialplan ausgehandelt.
    Diese Nachricht wurde am 22.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.