
Wie das Verteidigungsministerium mitteilte, wird die letzte Basis in Westafrika mit rund 100 Einsatzkräften Ende August geschlossen und die Soldaten nach Deutschland zurückverlegt. Grund sind demnach die gescheiterten Verhandlungen mit der Militärjunta im Niger über ein langfristiges Stationierungsabkommen.
Der Stützpunkt in Nigers Haupstadt Niamey war ursprünglich als logistisches Drehkreuz für den inzwischen beendeten UNO-Einsatz Minusma in Mali eingerichtet worden. Er sollte eigentlich in der strategisch wichtigen Region weiter betrieben und unter anderem für mögliche Evakuierungseinsätze genutzt werden.
Diese Nachricht wurde am 06.07.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.