
Dieser betonte erneut, dass er einen straffreien Abzug der Gruppe vermittelt habe. In Moskau sei zuvor ein hartes Vorgehen gegen die Aufständischen beschlossen worden. Nach der Zusage von Sicherheitsgarantien habe Prigoschin sein Angebot zum Abzug nach Belarus angenommen, erklärte Lukaschenko.
Seit der abgebrochenen Rebellion gegen die russische Staatsführung war über den Aufenthaltsort von Prigoschin spekuliert worden. Im Rahmen einer Vereinbarung, die die Meuterei der Kämpfer in Russland beendete, sollte Prigoschin nach Belarus übersiedeln. Seine Männer wurden demnach vor die Wahl gestellt, sich ihm anzuschließen oder in die regulären russischen Streitkräfte integriert zu werden.
Der polnische Präsident Duda sowie der litauische Präsident Nauseda zeigten sich besorgt. Die Verlegung von Wagner-Truppen in das Nachbarland sei ein negatives Signal, sagte Duda vor Gesprächen mit anderen NATO-Staatschefs in den Niederlanden. Eine Präsenz der russischen Wagner-Söldner in Belarus werde die Unsicherheit in allen Nachbarländern erhöhen, erklärte Nauseda ebenfalls in Den Haag.
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Diese Nachricht wurde am 27.06.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
