
Mehr als 25 Jahre lang hatten beide Seiten über das Abkommen verhandelt. EU-Ratspräsident Costa bezeichnete die Übereinkunft als politisches Signal in Zeiten wachsender globaler Spannungen. Das Abkommen sei eine starke Botschaft zu einer Zeit, in der das Völkerrecht und der faire Handel bedroht seien. Die neue Freihandelszone wird mit mehr als 700 Millionen Einwohnern und einer gemeinsamen Wirtschaftsleistung von rund 22 Billionen US-Dollar eine der größten weltweit sein. Zu dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur gehören neben Brasilien und Paraguay auch Argentinien und Uruguay. Bolivien ist ebenfalls Mitglied, muss seine Gesetzgebung aber noch an die des Bündnisses anpassen.
Diese Nachricht wurde am 17.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
